So viele Teilnehmende von allen möglichen Destinationen hatte es wohl noch nie an einer OL CHALLENGE. Und so heiss war es auch noch nie.
Davos, Suhr, Bern, Zug, Hohenems, Prag – so lauteten einige der Herkunftsorte der Teilnehmenden an der gestrigen OL CHALLENGE auf dem Rosenberg in St. Gallen. Grund dafür waren u.a. HSG-Studierende, die versucht haben, sozusagen ihren Heimvorteil zu nutzen. Erschwert wurde das Ganze durch die rekordverdächtig hohen Temperaturen, bemerkte doch ein Teilnehmer: «Schon vor gut sieben Jahren rannte ich an einem regionalen OL die gleichen Treppen hoch und runter, damals aber bei Schneegestöber und rund 30 Grad tieferen Temperaturen. Aber herausfordernd ist das Uni-Gelände für einen OL allemal.» Dies zeigt auch ein Blick auf die Rangliste, gibt es doch viele Zwischenzeiten, die eine auffallend grosse Abweichung zu den Werten anderer Athletinnen und Athleten aufweisen.
Höchste Zeit also, auch bei der OL CHALLENGE in die Sommerpause zu gehen, ehe am 26. August und 2. September in Speicher sowie auf dem Kreuzbleicheareal in St.Gallen die zwei letzten CHALLENGE-Läufe der Saison stattfinden werden. Besonders motiviert werden dort die fünf Damen an den Start gehen, die mit dem Punktemaximum die Saisonzwischenwertung anführen. Bei den Herren weist einzig noch Tiago Müller eine makellose Bilanz auf.