Nach Appenzell war Herisau als zweiter Lauf der diesjährigen OL CHALLENGE an der Reihe und entpuppte sich als genauso tricky wie Appenzell.
Dazu beigetragen hat der erfahrene OL-Läufer und Bahnleger Erich Brauchli. Er wusste geschickt, die engen Durchgänge und verwinkelten Passagen in die Bahnen einzubauen. Nicht selten war beim anschliessenden Fachsimpeln in der gut besuchten Festwirtschaft zu vernehmen: «Ich ging beim Lauf von einem Fehler auf der Karte aus und jetzt stelle ich fest, dass ich falsch lag». Ein Einheimischer bemerkte nach dem Lauf, dass er derart ins Kartenstudium vertieft gewesen sei, dass er gar nicht realisiert habe, beim Obstmarkt vorbeigekommen zu sein. Den über 250 Teilnehmenden hat der Lauf in Herisau offensichtlich Spass gemacht und die OL-Routiniers kamen ebenso in den Genuss eines anspruchsvollen Wettkampfs, der bei rund 30 Grad auch die Physis forderte.
Weiter geht’s am 24. Juni auf dem Rosenberg in St.Gallen. Ob sich dann Theo Manser und Jonas Lang bei M13 wiederum ein enges Duell liefern werden? In Herisau entschied eine Sekunde zugunsten von Jonas, in Appenzell war die Reihenfolge mit zwanzig Sekunden Zeitdifferenz umgekehrt. Weitere spannende Duelle, die letztlich den Sieg in der Saisongesamtwertung ausmachen werden, sind vorprogrammiert.